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Besuch von der Deutschen Schulakademie


Besuch aus Berlin. Zwei Kolleginnen der Carl-von-Linné-Schule in Berlin verbrachten eine Woche an der OSW. Kristin Weigelt und Claudia Schoeps waren gekommen, um insbesondere zum Freien Lernen und zur Teamarbeit Anregungen aufzunehmen und sie in ihrer Schule weiterzugeben und umzusetzen. Ihr Besuch war Teil des Hospitationsprogramms der Deutschen Schulakademie, bei dem Preisträgerschulen oder Bewerber des Deutschen Schulpreises einander besuchen, sich gegenseitig beraten und Rückmeldungen liefern. Tanja Seibel und Erich Frohnapfel hatten ein abwechslungsreiches Programm für die beiden zusammengestellt und betreuten sie im Laufe ihres Besuchs.

Kristin Weigelt und Claudia Schoeps nutzten ausgiebig die Gelegenheit, während ihres einwöchigen Aufenthalts an der OSW im Unterricht zu hospitieren, mit Lehrkräften, der Schulleitung und Schülern zu sprechen, am Essen der Mensa teilzunehmen - kurz: für eine Woche in das Schulleben der OSW einzutauchen.

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Ihre Rückmeldung am Ende der Woche spiegelte wieder, wie viel des Konzepts unserer Schule tatsächlich im Alltag zu beobachten ist. Es fiel den Besucherinnen sehr positiv auf, mit welcher Ruhe und Gelassenheit die Offene Schule arbeitet. Die Schulordnung werde gelebt, die Schüler seien beeindruckend freundlich, nett und höflich. Ein Gespräch mit der Schulsozialarbeit machte deutlich, wie wichtig deren Beitrag zu dem gelingenden Miteinander ist.


Durch Hospitation in FL in allen Jahrgängen konnten die Kolleginnen erkennen, dass die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler beobachtbar steigt, da sie sich an dem deutlich erkennbaren „roten Faden“ von der 5 bis zur 10 orientieren können. Obwohl sie eine sehr unterschiedliche Handhabung seitens der Lehrkräfte wahrnahmen, waren diese Fortschritte in allen Bereichen sichtbar. Besonders beeindruckend war die konzentrierte Arbeit der Kinder und Jugendlichen. In Gesprächen mit den Waldauer Lehrerinnen und Lehrern und auch mit der Schulleitung gewannen sie auch den Eindruck, dass die Diskussion um den Grad der Freiheit beim Lernen nach wie vor im Gange sei - und vielleicht auch bleiben müsse. Unabhängig davon sei die Differenzierung als generelles Unterrichtsprinzip deutlich erkennbar, auch im Fachunterricht.


Zum zweiten Beobachtungsschwerpunkt, der Teamarbeit, meldeten die beiden Kolleginnen zurück, dass ihnen die Freiheit der einzelnen Lehrkräfte und Mitarbeitern sowie der Teams insgesamt bei der Gestaltung ihrer Arbeit besonders eindrucksvoll bewusst wurde. Die hohe Eigenständigkeit der Teams wird mit großer Verantwortlichkeit umgesetzt. Die persönlichen Beziehungen zwischen allen hier Tätigen tragen die gemeinsame Arbeit und schaffen sehr angenehme und offene Atmosphäre.


Die Erfahrungen, die die Berliner Kolleginnen bei uns machen konnten, fließen jetzt einen ein Bericht an die Deutsche Schulakademie und in eine Präsentation an ihrer eigenen Schule, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung.


Kristin Weigelt und Claudia Schoeps bedankten sich herzlich für die freundliche Aufnahme und die zahlreichen Anregungen – und nicht zuletzt für das gute Essen - und luden herzlich zum Gegenbesuch an die Carl-von-Linné-Schule ein.

 

Zeugnisausgabe
Fr., 22. Jun., 09:30 Uhr
Beginn der Sommerferien
Fr., 22. Jun., 10:15 Uhr
Jahresausklang im Hessischen Hof
Fr., 22. Jun., 10:30 Uhr