OSW weiterhin gut erreichbar!

Auch nach dem Fahrplanwechsel der KVG wird die OSW gut zu erreichen sein. In mehreren Gesprächen mit der Schulleitung bestätigte die KVG, dass die Schule zu Unterrichtsbeginn und nach Schulschluss durch Einsatzwagen angefahren wird, um den Anschluss von Schülern aus den westlichen Stadtteilen auch mit dem neuen Liniennetz sicher zu stellen. Damit bleibt die OSW auch weiterhin gut erreichbar. 

 

Uncategorised

Die Offene Schule Kassel-Waldau
- Versuchsschule des Landes Hessen -

 

Besucherkonzept

Die Offene Schule Waldau steht auch in Zukunft der interessierten Öffentlichkeit zu Besuchen offen: Kern dieses Konzeptes ist ein „Menü", aus dem sich Interessierte bei einer Besuchsvereinbarung das für sie Wesentliche heraussuchen können.

Der Informationsbesuch - mit oder ohne Übernachtung
Grundsätzlich empfehlen wir Besuchern, die nicht aus dem näheren Einzugsbereich kommen, am Vorabend anzureisen. Es besteht dann die Möglichkeit zu einem ersten Kontaktgespräch am Abend. Bei der Hotelbuchung sind wir gern behilflich.

Ein eintägiger allgemeiner Informationsbesuch an der OSW sollte um 8.00 Uhr mit dem Besuch in einem jüngeren Jahrgang beginnen: „Offener Anfang" von 7.30 Uhr bis 8.45 Uhr.

Daran schließt sich eine Information über den Stadtteil und die Schülerpopulation, die Historie des Schulkonzepts, Zielsetzungen, Arbeitsweise, pädagogische Schwerpunkte der Schule an, u.a. „Freies Lernen", Arbeit in Jahrgangsteams, Lernen in Lernbereichen (Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften) oder Binnendifferenzierung an...

Es hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass Unterrichtshospitationen weniger an neuen Erkenntnissen bringen als das Gespräch über offene Fragen. Sollten diese dennoch gewünscht werden, versuchen wir Fachwünsche nach Möglichkeit zu berücksichtigen (lediglich der jeweilige Jahrgang 5 ist im ersten Schulhalbjahr Besuchergruppen nicht zugänglich).

Ein Besuch im „Offenen Labor", in der Bibliothek und anderen Einrichtungen schließt sich an.

Um 12.00 Uhr besteht Gelegenheit zum Mittagessen in der Mensa und es erfolgt eine Information über unser Konzept der „Gesunden Schule“. Nach dem Mittagessen können offene Fragen in einem abschließenden Gespräch geklärt werden.

Grundsätzlich können für die Gespräche auch spezielle Schwerpunkte gewünscht werden:

z. B.: Das OSW–Konzept der Individualisierung des Lernens, der Binnendifferenzierung bzw. der Individualisierung durch das „Freie Lernen“- Gemeinsamer Unterricht: Die Praxis der Integration behinderter Schülerinnen und Schüler an der OSW - Die Stadtteilarbeit der OSW - Ganztagsschule und „Waldau isst gut“ (Entwicklung und Umsetzung unseres Projekts des verbindlichen Mittagessens für alle Schülerinnen und Schüler, „Schoolwater“, Trinken im Unterricht) – Schulprogramm - Lehrerin/Lehrer werden: Hospitation an der OSW zur Ver- ringerung des „Praxisschocks“. Für Gruppen von Studentinnen und Studenten bzw. Referendarinnen / Referendaren verabreden wir gerne spezielle Besuchs-angebote, z.B. zu den Themen „Rollenverständnis des Lehrerinnen-/ Lehrerberufs“, „Distanz und Nähe in der Teamschule“, „Kooperation im Team“, „Regeln und Rituale im Schulalltag als Voraussetzung für erfolgreichen Unterricht“ - Leitung, Kommunikation und Willensbildung in der OSW:
Themen: Das Verhältnis von zentraler Leitung und dezentraler Steuerung, Beteiligung und Verantwortung des Kollegiums und der Schulleitung (besonders für Schulleitungsmitglieder und solche, die es werden wollen), Mitglieder von Steuerungsgruppen und Personalräten.

Zum Abschluss bitten wir Besucherinnen und Besucher darum, sich an einer „Feed-Back" - Aktivität zu beteiligen.


 

Bitte schreiben Sie eine E–Mail

  • mit einem Terminvorschlag (unser Besuchertag ist grundsätzlich der Donnerstag),
  • mit der Anzahl der Personen und der Angabe, ob Sie eine Übernachtungsmöglichkeit wünschen

an Herrn Schärer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haben Sie bitte Verständnis, dass für Besuchergruppen eine Höchstzahl von 10 Personen gilt und wir nur eine Besuchergruppe pro Woche annehmen können. Meist sind die Besuchstermine für mehrere Monate ausgebucht. Mit Ausnahme der drei schulweiten Kompaktwochen nehmen wir in jeder Schulwoche Besuchergruppen auf.


Der nächste freie Besuchstermin ist:

 Donnerstag, der 16. November 2017

Wir bitten Besucher um eine Unkostenpauschale von 15 € pro Person (Referendare: 10 €)
Darin inbegriffen sind: Catering für den Tag: u. a. Mittagessen (Bio-Menu, Salat- und Nudelbar, Suppe und Nachtisch, Kaffee und Wasser), Materialien aus der OSW, OSW-Heft "Schulleben"
Dieses Geld wird ansonsten für den Nachdruck der Materialien verwendet.
 
   


Offene Schule Kassel-Waldau

Versuchsschule des Landes Hessen

Stegerwaldstr. 45

34123 Kassel

Tel:   0561 - 950 81- 0

Fax:  0561 - 950 81- 10

 

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 Das neue Programm der Kinder- und Jugendakademie im Raum Kassel für das zweite Schulhalbjahr 2017

 

Das Thema Hochbegabung an der Offenen Schule Waldau

„Jedes Kind ist hochbegabt“ behauptet der Neurobiologe Gerald Hüther in seinem kürzlich erschienen Buch (November 2012) und stellt den Beweis an, dass jedes Individuum durch die Fähigkeiten seines Gehirns in der Lage ist, intellektuelle, emotionale, künstlerische und manuelle Höchstleistungen zu initiieren, wenn es wirklich gefordert und unterstützt wird. Die Kapazitäten des Gehirns sind laut Hüther  größer als die Möglichkeiten des Menschen, sie auch zu nutzen.
Hochbegabung ist also kein Alleinstellungsmerkmal von Menschen mit einem Intelligenzquotienten von  über 130, sondern „Grundausstattung“ eines jeden Individuums. Entscheidend aber ist der Einsatz der Möglichkeiten, die das Hirn bietet und ebenso der Zeitpunkt, denn es ist auch erwiesen, dass das Gehirn in bestimmten Lebensjahren leistungsfähiger ist als in anderen. Grundsätzlich gilt: Je früher die Förderung beginnt, umso mehr profitiert der Mensch davon.
Diese Erkenntnisse nutzbar für die Schule zu machen ist ein wesentlicher Grundsatz im Konzept der Offenen Schule Waldau. Eine wichtige Bedeutung  wird dabei  auch einer angstfreien und wertschätzenden Lernumgebung und der Zuwendung aller am Erziehungsprozess Beteiligter zugemessen. Jedes Kind "will dazugehören" und "will wachsen" (Hüther). Diesen fundamentalen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, ist Ziel  unserer Bemühungen.

 



Stadtteil- und Schulbibliothek Waldau

 


Wo sind wir zu finden:


Stegerwaldstr. 45
D - 34123 Kassel
(1. Stock der OSW)


Wie man uns erreicht:

Tel.: 0561 - 51 60 85
Fax.:
0561 - 787-4024
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link: Online-Katalog

 Hier geht es zu den Veranstaltungen in der Stadtteil- und Schulbibliothek Waldau


Unsere Öffnungszeiten:

Montag 8.45 - 14.00
Dienstag 8.45 - 12.45 / 13.30 - 18.00
Mittwoch 8.45 - 12.45 / 13.30 - 18.00
Donnerstag 8.45 - 12.45 / 13.30 - 18.00
Freitag 8.45 - 14.00

 

 

 



Wir arbeiten mit folgenden Schulen zusammen:

Helene-Lange-Schule
Langenbeckstraße 6-18
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611-313670
Fax: 0611-3139-42
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
URL: www.helene-lange-schule.de


Reformschule Kassel
Schulstraße 2
34131 Kassel
Tel.: 0561-311272
Fax: 0561-311272
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Steinwaldschule
Reissmannweg 7
34626 Neukirchen
Tel.: 0669496230
Fax: 06694962333
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
URL: http://home.t-online.de/home/steinwaldschule/

IGS Mainz
Hans-Böckler-Straße 2
55128 Mainz
Tel.: 06131-99310
Fax: 06131-364052
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
URL: http://IGS-Mainz.bildung-rp.de/

Staatliche Integrierte Gesamtschule
Erfurt - Johannesplatz
Wendenstraße 23
99086 Erfurt
URL: http://www.th.schule.de/ef/igs/

Schüleraustausch mit einer französischen Schule für den Jahrgang 9
in Zusammenarbeit mit der Georg-August-Zinn-Schule in
Kassel-Oberzwehren, der seit 1979 besteht:
Collège Jean Perrin, quartier Piéjoux, BP 32, F-26130 Saint Paul Trois Châteaux
http://www.ac-grenoble.fr/college/sp3c.jean.perrin/

Schüleraustausch mit einer türkischen Schule für den Jahrgang 7 seit 2003
Kas Ilkögretim Okulu in Kas, Antalya
www.kasilkogretim.k12tr/

 

Schüleraustausch mit einer englischen Schule schwerpunktmäßig in den Jahrgängen 8 und 9
West Craven High Technology College in Barnoldswick, 
Grafschaft Lancashire in Großbritannien
www.westcraven.org.uk

In den erfolgreich abgeschlossenen Comenius-Projekten "Smile" und
"ACT - Active Creative Texts - The klenge Prinz"
Lycée Technique du Centre, Luxemburg-Stadt, Luxemburg
www.ltc.IKMS


KMS Puntigam, Graz, Österreich
www.puntigam,schule.at

Im derzeit laufenden Comenius-Projekt "The European Teenage Experience"
Deer Park School, Cirencester, Großbritannien
www.deerparkschool.net

 

Liceo Giacome Leopardi, Recanati, Italien
www.liceorecanati.it

 

Gimnazjum Nr 14 im. Jana Kasprowicza, Krakau, Polen
www.gimnazjum14.azory.net.pl

 

Skiljeboskolan, Västeras, Schweden
www1.skiljeboskolan.se

 

20 T.E.E. Serron - 2nd Vocational Institute, Serres, Griechenland
www.2tee-serron.ser.sch.gr

Die Schulsozialarbeit an der Offenen Schule Waldau

 

Vom Modellprojekt zum Regelangebot

Im Zusammenhang mit der Entwicklung bildungspolitischer Reformen wurde 1974 das Modellprojekt Schulsozialarbeit an der Offenen Schule Waldau ins Leben gerufen, zunächst in Trägerschaft der AWO und seit 1994 in Trägerschaft der Stadt Kassel, Abteilung Kinder- und Jugendförderung. In dieser Zeit hat sich das Gesicht von Schulsozialarbeit mehrfach geändert, konzeptionell, wie auch personell. Bei allen Veränderungen hat sie sich jedoch immer in Absprache mit der Schule weiterentwickelt und deren Weg als Versuchsschule als zuverlässiger Partner für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer begleitet. Mittlerweile ist Schulsozialarbeit zu einem festen und substanziellen Bestandteil der Offenen Schule geworden und aus dem Schulleben nicht mehr wegzudenken.

 

Unser Selbstverständnis

Als Schulsozialarbeit verstehen wir uns als Bezugspartner und Unterstützer, in erster Linie für Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch für Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der Offenen Schule Waldau. Im Sinne einer schwerpunktmäßig präventiven Arbeit, die Kriseninterventionen reduzieren möchte, bedeutet dies, dass wir Ansatzmöglichkeiten für Hilfen bieten, um Kinder frühzeitig zu fördern und notwendige Maßnahmen einzuleiten, bevor Problemlagen sich verschärfen. Dabei versuchen wir zunächst einmal alle Schülerinnen und Schüler der Schule in den Blick zu nehmen, um dann aber besonders denen ein Partner zu sein, die Schule, aus welchen Gründen auch immer, nicht „mit links“ meistern können.
In Zusammenarbeit mit der Offenen Schule und anderen Institutionen im Stadtteil ist es uns ein Anliegen, im Sinne des §11 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes „[…] an den Interessen der jungen Menschen anzuknüpfen [...], sie zur Selbstbestimmung zu befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung […]“ hin zu führen (KJHG, zweites Kapitel §11). Dabei versuchen wir, die Kinder an allen sie betreffenden Fragen zu beteiligen.
Wir verstehen uns im engeren Sinne als ein Baustein im Angebot der Offenen Schule und darüber hinaus als „Netzwerker“ im Stadtteil und letztlich in der Stadt Kassel.

 


Unsere Arbeitsfelder und Angebote

 

1. Die klassenbezogene Arbeit mit der Eingangsstufe

Zu Beginn jeden Schuljahres wiederholt sich ein für uns mittlerweile lieb gewonnenes und freudiges Ritual: die neuen Fünfer sind da! Nachdem die Klassenlehrer ihre neuen Schützlinge aufgerufen haben geht´s zum ersten Klassenphoto, das – mittlerweile auch schon Tradition – die Schulsozialarbeiter aufnehmen.

 

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Nachdem die Schüler dann in den folgenden Tagen erst einmal Gelegenheit bekommen, sich in ihren neuen Klassen und der neuen Schule zu orientieren, beginnt auch für uns die Arbeit mit „den Neuen“. Damit wir alle Schülerinnen und Schüler und sie uns kennenlernen, führen wir mit jeder Klasse eine Reihe von zweistündigen Klassenaktionen durch, stellen unser offenen Pausentreffs vor und fahren mit auf die traditionelle erste Klassenfahrt auf den Eisenberg, an der der gesamte Jahrgang fünf plus Lehrerteam teilnimmt. Bei all diesen Aktionen arbeiten wir mit einem gruppenpädagogischen Ansatz, das heißt wir nehmen die Kinder, in ihrer Individualität und wie sie ihre Klassengemeinschaft bilden, in den Blick. Mit Hilfe von Interaktionsübungen und Kooperativen Abenteuerspielen verschaffen wir uns auf der einen Seite einen Eindruck davon, wie sich die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Klasse als Individuen darstellen und versuchen gleichzeitig, diesen Prozess der Bildung der Klassengemeinschaft positiv zu beeinflussen.

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In enger Zusammenarbeit mit der pädagogischen Leiterin und allen in der Klasse unterrichtenden Lehrern tauschen wir uns, im Rahmen einer dreistündigen sogenannten pädagogischen Konferenz, über eine optimale Förderung der Kinder aus. Dieser Phase geht eine einwöchige Unterrichtshospitation voraus. In dieser Woche findet eine zweistündige Klassenaktion unter unserer Leitung statt. Dabei werden die Kinder angeleitet, sich in empathischer, mitfühlender Weise mit Fragen zu ihrem Leben zu begegnen. Die Klassenlehrer sind eingeladen hospitierend dabei zu sein.

 


2. Die offenen Pausentreffs

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 In der Spielothek können die Schülerinnen und Schüler in der Frühstücks- und Mittagspause Billard, Kicker und Airhockey spielen, Jonglier-Geräte, Bälle und Einräder ausleihen, einen Schrank voller Spiele plündern oder einfach nur abhängen und uns treffen, falls sie dazu Lust haben oder unseren Rat brauchen. Der sogenannte 'Toberaum' ist ein beliebter Ort um im geschützten Rahmen sich auszutoben oder sich als Architekten einer Schaumklotzwelt auszuprobieren.

Wer sich lieber an einem ruhigen Ort, in kleiner Runde treffen möchte, dem steht der Raum der Schulsozialarbeit im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in der Pause zur Verfügung. Hier werden Brettspiele gespielt, gern auch mal ein Tanz einstudiert oder sich einfach nur in Ruhe unterhalten.



3. Angebote für Mädchen und für Jungen des Jahrgangs 6


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 Tja, wer hat nicht schon mal gedacht, dass die Welt ohne das andere Geschlecht besser aussähe? Auf jeden Fall gibt es viele Kinder, die auch mal unter ihresgleichen sein wollen und sich deshalb für unser besonderes Zusatzangebot Mädchen- oder Jungengruppe anmelden. Einmal die Woche im Zeitraum nach den Herbstferien bis kurz vor den Sommerferien treffen sich die Gruppen zu verschiedensten Unternehmungen. Beliebt bei den Kindern sind Spielnachmittage, Klettern, gemeinsames Kochen, Schwimmbadbesuche, Kreatives Gestalten, sportliche Aktivitäten und vieles mehr. Außerdem regen wir mit unterschiedlichen Methoden zu einem reflektierten Umgang mit sich und der Gruppe an. Auch ein gemeinsamer Ausflug mit Übernachtung gehört zu den Highlights. Auf jeden Fall können die Schülerinnen und Schüler viele neue Erfahrungen machen, neue Freunde finden und gemeinsam in einer festen Gruppe ihre Fähigkeiten ausprobieren.

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4. Zusatzangebote und Projekte

Zusatzangebot Reiten

Ein Mal im Monat, in der Regel samstags von 10 bis 14:30 Uhr, geht’s raus aufs Land auf den Reiterhof „Schlossmühle“ in Harmuthsachsen/Waldkappel. Das Angebot ist gedacht für Anfänger/innen, Jungen wie Mädchen, die sonst nicht regelmäßig reiten. Wir reiten immer draußen im Gelände, in schöner Natur, durch Wald und Wiesen.

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Zusatzangebot Schwimmen

Ein Mal pro Woche geht’s ohne Zensurendruck zum Schwimmen ins Auebad. Dieses Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 & 7, die noch gerne vor den anstehenden Klassenfahrten ihr zum Freischwimmen benötigtes Bronze-Abzeichen machen wollen. Nach der sportlichen Betätigung im Lehrschwimm- oder Großbecken, haben alle aber immer noch die Möglichkeit nach Lust & Laune intensiv zu rutschen oder in den Sommermonaten ihren Mut vom Sprungturm unter Beweis zu stellen!

 

Bildschirmfreie Tage
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Jedes Jahr zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres organisiert die Schulsozialarbeit ein vielfältiges Nachmittagsangebot in der ersten Projektwoche unter dem Motto „Bildschirmfreie Tage“ für den Jahrgang fünf. Die Kinder sollen versuchen, eine komplette Woche auf Fernsehen, Computer und Videospiele zu verzichten. Stattdessen können sie an einer Vielzahl verschiedenster Freizeitangebote teilnehmen, die Eltern, Lehrer, Einrichtungen aus dem Stadtteil und natürlich auch wir ihnen anbieten. Die eifrigsten Punktesammler unter ihnen und die eifrigste Klasse bekommen im Anschluss an diese Tage kleine Sachpreise bzw. eine Klassenunternehmung als Anerkennung für ihren „Medienentzug“.

 

Das Projekt 'Brückenbauer'

Mittlerweile ein fest etablierter Bestandteil des schulsozialarbeiterischen Jahreskreises ist das im Rahmen der Bildungsregion Waldau stattfindende Projekt 'Brückenbauer'.
Dabei stellen wir Schulsozialarbeiter uns zum Ende des 1. Schulhalbjahres in allen vierten Klassen der Grundschule Waldau vor. Mit den Schülerinnen und Schülern machen wir erste Kennenlernspiele. Zum Einen um uns in ihrem vertrauten Rahmen bekannt zu machen, zum Anderen denjenigen Kindern, die mit dem bevorstehenden Schulwechsel noch hadern, in einer von uns und den KlassenlehrerInnen zusammengestellten Projektgruppe die Möglichkeiten geben spielerisch die OSW zu erkunden. Nach mehreren gemeinsamen Terminen an der OSW präsentieren diese 12 'Brückenbauer' die OSW dem gesamten Jahrgang 4 in der Turnhalle der Grundschule. Die Eltern sind hierbei herzlich eingeladen.
Das Projekt hat sich bewährt, da wir und unsere Angebote den Neuankömmlingen an der OSW gleich geläufig sind. Dies kann ihnen bei dem räumlichen und vor allem personellen Wechsel eine große Sicherheit bieten.

 

Die 'AHA-Erlebnisse'

SSA AHA Erlebnisse

Das außerschulische Lernen, angeleitet durch Experten, am Praxisbeispiel der Erzeugung, Speicherung und Nutzung regenerativer Energien, wird traditionell in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien angeboten. Bei diesem Projekt zelten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (Jahrgänge 7-10) und die Teamer zumeist und können die so gewonnene Energie gleich zur Kühlung der Vorräte oder für die abendliche Beleuchtung des Projektzelts nutzen. Zur Ergänzung des Technikerlebens werden verschiedene naturnahe Freizeiterlebnisse durch die Schulsozialarbeit (Kanufahren, Geocachen, Wandern) angeboten.

 

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Angebote fürs Waldauer Ferienbündnis
 
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In den Sommerferien machen wir Angebote im Rahmen des Waldauer Ferienbündnisses.
So bieten wir seit vielen Jahren dreitägige 'Reit- und Badeferien' in Harmuthsachsen/Waldkappel oder andere erlebnispädagogische Tage (mal Kanufahren, mal Wandern) in Kassel und seinem Umland an.

SSA Ferien

 


5. Beratungsangebote

Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern können sich bei schulischen oder privaten Problemen jederzeit an uns wenden. Wir versuchen dann gemeinsam Lösungen zu finden und können als Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe bei Bedarf auch weiterführende Hilfen und Maßnahmen vermitteln.
Falls Sie Irgendwelche Fragen zu unserer Arbeit und unseren Angeboten haben, können Sie uns in der Schule telefonisch erreichen oder uns eine E-mail schicken. Da wir keine festen Sprechzeiten haben und während der Schulzeit viel in der Schule unterwegs sind, hinterlassen Sie uns bitte eine Nachricht, wir rufen dann umgehend zurück!

Kontakt: Schulsozialarbeit an der Offenen Schule Waldau
 

Kassel im März 2015
 

Wasser marsch - Schoolwater

Tafelwasseranlage an der Offenen Schule Waldau eingeweiht

In der Offenen Schule Kassel – Waldau wurde durch Schuldezernentin Anne Janz die erste Tafelwasseranlage an einer Kasseler Schule in Betrieb genommen. Kostenlos können sich Schülerinnen und Schüler kühles Wasser mit oder ohne Kohlensäure in ihre Trinkflaschen zapfen. Wasser trinken ist auch während des Unterrichts erlaubt, da schon lange bekannt ist, dass sich die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder deutlich steigern lässt, wenn sie regelmäßig trinken dürfen. Auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule setzen die Waldauer damit ganz auf  „Fit & Klug.  Das neue Erfolgsprogramm: Mit mehr Bewegung und guter Ernährung besser lernen" (Focus Schule Mai 2005/2006).Und zu guter Ernährung gehört regelmäßiges Wassertrinken.
Die Schoolwater – Anlage der Northeimer Firma Oxentis wurde vom Förderverein der Schule angeschafft, obwohl ja jeder Schüler oder jede Schülerin Trinkwasser aus dem Wasserhahn zapfen könnte, so viel er oder sie will. Aber kaum einer tut es! Die Menschen in Deutschland kaufen teure Tafelwasser aus Frankreich und Italien, obwohl es hier bei uns Trinkwasser in hervorragender Qualität gibt. Die Städtischen Werke unterstützen deshalb das Waldauer Projekt.
Janz lobte die Waldauer Schulgemeinde für ihre Hartnäckigkeit bei der Durchsetzung der Anlage und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass andere Kasseler Schulen dem Beispiel folgen werden.
Fast 300 Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrer verfolgten im zweiten Teil des Abends gespannt einen höchst amüsanten und informativen Vortrag des Göttinger Ernährungspsychologen Prof. Volker Pudel zum Thema: „Warum essen wir immer das, was wir eigentlich nicht essen sollten?". Er stellte dabei die auf Information setzende Gesundheitsaufklärung der letzten 30 Jahre in Frage und forderte auf Emotionen zu zielen, um negative Ernährungsgewohnheiten zu brechen.
„Was können wir tun, um unsere Kinder, Schülerinnen und Schüler auch dazu zu bringen, die Essensangebote der Schule wahrzunehmen („alles Bio, aber nur wenige gehen hin!")?"

Pudel: „Auf jeden Fall dürfen Sie ihnen nicht sagen, dass das gesund ist!"

 

 

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Naturbegegnung und aktiver Biotopschutz als Beitrag
zur Umweltbildung im Schulumfeld


Ein Angebot für den Wahlpflichtbereich (WPB)
Schüler des 9. und 10. Jahrgangs


1. Didaktische Reflexion


Wer natürliche Lebensräume (Biotope) verstehen und darüber hinaus in diesen aktiv werden möchte, für den bietet der oben angebotene Wahlpflichtkurs einen Einstieg in die aktive Naturbegegnung.
Biotope, denen wir unsere Aufmerksamkeit widmen wollen, sind Lebensräume ,,aus zweiter Hand", d. h. sie sind Folgeerscheinungen menschlicher Arbeits- und Lebensformen. Solche Biotope würden ohne menschliche Eingriffe wieder vom Wald zur zurückerobert werden, da wir hier ein Waldklima haben (weitere Ausführungen an späterer Stelle) Die Aufgaben, die wir für die einzelnen Biotope übernehmen können, sind so vielgestaltig, dass jeder naturinteressierte Schüler entsprechend seiner Neigungen und Fähigkeiten sein Betätigungsfeld finden kann.
Im Nahbereich unserer Schule - der Offenen Schule Waldau - sind die Sekundärbiotope, wie Wiese, Lebendhecke, Kalkschotterflora, Schulgartenteich (stehendes Gewässer), Sumpfgebiet u. a. zu finden. Weiter ist der Wahlebach (Fließgewässer) ein interessanter Lebensraum. Jedes dieser Sekundärbiotopebeinhaltet eine spezifische Lebensgemeinschaft vonPflanzen und Tieren (Biozönose).
Die Schüler sollen im Rahmen der originalen Begegnung mit den genannten Biotopen dieabiotischen und biotischen Faktoren erkunden, die die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften bestimmen bzw. beeinflussen. Aktiver Biotopschutz mit Schülern setzt die räumliche Nähe der Biotope und das Wissen um ökologische Zusammenhänge, d. h. über das Entstehen und die Veränderbarkeit der Lebensräume (Sukzession) voraus.
Nur in der originalen Begegnung mit den störenden Einflussgrößen auf das ökologische Gleichgewicht eines Systems, weil diese die Ökosysteme stabilisierenden Regulationsmechanismen überfordern, können Schüler selbst erfahren, welchen Gesetzmäßigkeiten das dynamische Gleichgewicht eines Ökosystems unterliegt.
Wenn das Wissen um solche Gegebenheiten Grundlage von handlungsorientierten Konzeptionen wird, gewinnt es an erzieherischem Charakter, denn nur dort, wo aus dem Wissen Aktionen erwachsen, verpflichtet es zur konkreten Verantwortlichkeit, Verlässlichkeit, zum Engagement und schafft emotionale Sensibilität.
Nur wo es zur emotionalen Einfärbung des erworbenen Wissens kommt, kann dieses in Seinsbereiche vordringen, die unser Verhalten bestimmen. Erst wenn das erarbeitete Wissen Verhaltensänderungen bewirkt, ist seinem Sinn, seinem innewohnenden Auftrag erst entsprochen worden, denn der ökologisch handlungs-orientierte Unterricht will nicht primär der intellektuellen Gedankenspielerei dienen, sondern das Verhältnis der Schüler - im Denken und im Handeln - in Richtung der Naturvorgänge/ Umweltschutz beeinflussen.
Parallel zu den eigenen Bemühungen in Sachen Biotopschutz wird zu den entsprechenden Aktionen auch die Zusammenarbeit mit hier am Ort ansässigen Naturschutzverbänden und entsprechenden Organisationen gesucht, um einerseits zusätzliches Erfahrungswissen und Arbeitsanregungen zu gewinnen, andererseits um zu lernen, mit anderen gleichgesinnten Menschen im Bereich Naturschutz / Umweltschutz zusammenzuarbeiten, da der Erfolg in diesem Bereich auch davon abhängig ist, dass die Bemühungen aller in diesem Sinne wirkender Menschen gebündelt, koordiniert und optimiert werden müssen. Dies setzt aber auch die Fähigkeit des sozialen Lernens und Miteinanders voraus, denn wer sich in diesem Bereich auf Kosten anderer, auf Ausgrenzung anderer profilieren will, verrät damit, dass ihm das Anliegen Natur nur sekundär etwas bedeutet.
Wer in Sachen Naturschutz/Umweltschutz ehrlich etwas bewegen will, der muss vor der ,,eigenen Haustür" beginnen, denn nur Anliegen, Probleme, die in unserer räumlichen Erreichbarkeit liegen, sind unseren Beobachtungen und Aktionen direkt und konkret zugänglich. Da Maßnahmen/Aktionen in den Biotopen Folgewirkungen nach sich ziehen, bleiben diese im Bewusstsein präsent, denn die Folgeerscheinungen der Aktionen sind wiederum Gegenstand weiterer Reflexionen, aus der weitergehende Aktionen folgen.
Wer seinen Elan im Bereich Naturschutz bzw. Umweltschutz nicht verlieren will, muss sich von vornherein des begrenzten Einflusses von Einzelaktionen bewusst sein. Durch diese sind lediglich punktuelle Erfolge zu erzielen. Eigentlicher Sinn dieser Aktivitäten ist es, Umweltprobleme zu erkennen und zu erfahren. Die Ursachen unserer heutigen Umweltprobleme sind u. a. in den veränderten Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen zu sehen, die zu einseitig auf das ökonomische und zu wenig auf das ökologische ausgerichtet sind. Nur in der Abstimmung des menschlichen Handelns mit ökologischen Grundprinzipien kann ein Weg aus der Umweltmisere gefunden werden. An den Symptomen zu kurieren hieße es, wenn wir Randbereiche unserer Lebenswelt zu Naturschutzgebieten erklärten, ansonsten aber im gleichen Stil weiter unsere Wohnungen bauen, unsere Produkte herstellen, weiter in steigendem Maße Abfälle produzieren und Lebensraum nach rein ökonomischen Prinzipien denaturieren. Durch Einebnen von Landschaften, Absenken des Grundwasserspiegels, Regulieren und Vorgabe des Profils eines Gewässers, Bau von Steinwüsten, was unsere Städte ja physikalisch sind, Zerschneidung von Lebensräumen durch mehr und mehr Straßen usw., verändern wir die Bedingungen und Faktoren, die unterschiedliche Lebensräume konstituieren.
In den letzten Jahren sind meist Randgebiete unserer Lebenswelt zu Naturschutzgebieten mit bestimmten Auflagen für menschliche Aktivitäten erklärt worden, damit in ihnen selten gewordene Pflanzen und Tiere vor der Ausrottung geschützt sein sollen. Doch muss gefragt werden, ob die Räume groß genug für die gefährdeten Lebewesen sind, und wie stark können Störungen (Freizeitaktivitäten) durch Menschen wirklich vermieden werden? Ich meine, wirklichen Sinn machen die Naturschutzgebiete nur dann, wenn in ihnen neue naturverträgliche und naturnutzende Lebens- und Arbeitsformen gefunden und eingeübt werden, die ein Neben- und Miteinander von Menschen und übriger Natur ermöglichen und wenn von den Naturschutzgebieten aus seltene Pflanzen und Tiere frühere Lebensräume wieder besiedeln können. Keinen Sinn machen diese Naturschutzgebiete aber dann, wenn wir sie von unserer Lebenswelt klar ab- und begrenzen, ihnen damit einen musealen Charakter verleihen, die lediglich die Funktion haben, unser schlechtes “ökologisches Gewissen zu beruhigen. Oder glauben wir ernstlich, dass wir uns in einer Welt einrichten können. in der Mitgeschöpfe an ungünstigen Lebensbedingungen verenden bzw. verschwinden.
Die Begegnung eines Biotops mit Schülern muss mit seiner Bestandsanalyse, also der Bestimmung des Istzustandes beginnen (nähere Ausführungen im nächsten Punkt). Die Bedingungen für den idealen Zustand eines Biotops ("Sollzustand") können aus der Fachliteratur u. a. Quellen erfahren werden.
Aus der Inbeziehungsetzung von ,,Ist-Zustand" und dem ,,Soll-Zustand" eines Biotops sind für die schulnahen Schulbiotope handlungsorientierte Konzeptionen mit einem Bündel konkreter Maßnahmen (s. nächster Punkt) zu erstellen. Nur in der selbsttätigen Auseinandersetzung mit der Natur können die Schüler eine ökologische Sensibilität und Bewusstsein entwickeln. So ist es wichtig, dass z. B. die schädigenden Auswirkungen menschlichen Freizeitverhaltens auf Biotope nicht gleichgültig lässt, wenn die Wasserqualität von Gewässern durch Entenfütterung, die Schilfzone durch Surfe, die Jungenaufzucht von Bodenbrütern, Kleinsäugern usw., durch Jogger gestört wird. Die Fähigkeit, ökologisch zu denken, beinhaltet, die in den einzelnen Biotopen vorkommenden Pflanzen und Tiere als Lebewesen zu begreifen, die in vielfältiger Weise in einem dynamischen Ganzen miteinander verknüpft bzw. vernetzt sind.


  • Erstellen von Versuchsreihen, mit Hilfe derer die Verrottungsgeschwindigkeit und der Hygienisierungsgrad von Kompostmaterial belegt wird.

  • Bau von Nistmöglichkeiten für Insekten, Vögel und Kleinsäuger und deren Ausbringung an geeignete Standorte.

Abschließend sei vermerkt, dass Schüler auch selbst gewählten Aufgabenstellungen nachgehen dürfen, wenn diese den vorgegebenen Kriterien entsprechen.

2. Angestrebte Oualifikationen bzw. Lernziele des Wahlpflichtbereiches


Schüler sollen:


  • singuläre und komplexe Naturerscheinungen mit phänomenologischen und naturwissenschaftlichen Methoden qualitativ und quantitativ bearbeiten und bewerten können

Beobachtungen und ermittelte Werte, d.h.

  • ausgewählte Parameter in ihrer ökologischen Bedeutung interpretieren können

  • handlungsorientierte Konzepte für Beobachtungsreihen und Aktivitäten/Versuche mit den dafür entsprechenden Methoden entwickeln können

  • handwerkliche Fähigkeiten, den Einsatz von naturwissenschaftlichen Prüf- und Meßmethoden zwecks Realisierung von Vorhaben erlernen bzw. einüben.


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tagesrhythmus

 

 

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OSW : "Starke Schule 2009"

 

 

Ein wunderschöner Tag in Wiesbaden

Schnee und Eisglätte verließen uns am 12. 02. 09 im ICE in südlicher Richtung ab ca. 10.30 Uhr weit hinter Fulda. Wir, Elmahdi Zineddine, Jessica Bui, Bennet Schwoon, Lotta Bloch und ich waren sehr aufgeregt. Frau Buchfeld schien ganz ruhig zu sein, aber auch sie harrte der Dinge und wusste trotz des Schulpreises 2006 in Berlin nicht wirklich, was auf uns in Wiesbaden zukommen würde. Sie hielt uns bei Laune, bestärkte und beruhigte uns. Danke dafür!
Mit einem riesengroßen Trolly, in dem die großen Schilder für die Präsentation trotzdem keinen Platz fanden und somit in Müllsäcken verpackt gewesen waren, kamen wir unter strahlender Sonne und blauem Himmel in Wiesbaden an. Ganz luxuriös fuhren uns die beiden Taxifahrer direkt vor den Eingang des Kurhauses. Der ausgerollte rote Teppich wurde von unseren SchülerInnen sofort „begangen". Von der Architektur und den Deckenfresken waren wir alle sehr begeistert.

Der Bus mit unserer Schulband, die unter Leitung von Noah Tauche für den kulturellen Beitrag sorgen sollte, war bereits angekommen und hatte den Aufbau bereits erledigt. Nach einer Mikrophonprobe und einer Bühnenprobe gestaltete sich der Aufbau unserer Stellwand als weitaus langwieriger. Perfekt sollte schon alles sein – und das war es dann nach einer knappen Stunde auch.
Nun wurde es ernst: Von der kleinen Bühne herab hatte man fast alle Besucher gut im Blick. Nach einer kurzen Ansprache von Frau Dr. Becker (Hertie-Stiftung) und Herrn Staatssekretär Brockmann wurden die Preisträgerschulen gewürdigt. „Ich gratuliere den Schulen ganz herzlich zu dieser ausgezeichneten Leistung und danke den Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern für ihr großartiges Engagement. Es freut mich, dass der Wettbewerb dazu beiträgt, schulische und pädagogische Spitzenleistungen zu fördern", sagte Staatsekretär Heinz-Wilhelm Brockmann (aus der Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums).

Unsere Laudatio hielt Frau Thieme von der Deutschen Bank Stiftung. „...Den 1. Preis bekommt die Offene Schule Waldau, eine Integrierte Gesamtschule. Diese Schule ist eine „Starke Schule", weil sie die individuellen Stärken ihrer Schüler fördert und sie gezielt mit vielen Angeboten auf das Berufsleben vorbereitet...".

Voller Stolz nahmen Frau Buchfeld und Elmahdi Zineddine für unsere Schule den ersten Preis entgegen – die 5.000.- € Preisgeld waren dabei eine nette Dreingabe.


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Im Anschluss beeindruckten unsere Schülerinnen und Schüler – auch medial – durch eine sehr gelungene Präsentation. Mit Oberbegriffen auf Schildern zu den Themen „Teamschule", "Selbstständigkeit", "Verantwortlichkeit", "Praxisvielfalt", "Info-Börse Beruf", zum "Werkstatt-Tag" und im Abschluss zu einer „Schule für alle" gaben sie kurze Statements ab, die durch Fotos in einer Power-Point-Präsentation unterstützt wurden.

 

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Unsere Schulband sorgte für das künstlerische Highlight. Die Kids waren einfach überragend und begeisterten den ganzen Saal.

 

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Fazit: Nun sind wir in Hessen die beste Schule, die zur Ausbildungsreife führt.Die nächste Station ist der Bundesentscheid in Berlin. Mal schauen, wie es uns dort gefällt.

Heike Wulst-Everding

 

Ein Blick auf die Stellwand...

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Die Laudatio für die OSW

Laudatio für den 1. Landessieger Hessen: Offene Schule Waldau

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Brockmann,
sehr geehrte Damen und Herren,
und vor allem liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

es ist mir eine große Ehre und Freude, heute die Laudatio für den Landessieger in Hessen zu halten: Den 1. Preis bekommt die Offene Schule Waldau, eine integrierte Gesamtschule.

Diese Schule ist eine „Starke Schule", weil sie die individuellen Stärken ihrer Schüler fördert und sie gezielt mit vielen Angeboten auf das Berufsleben vorbereitet.

Ihre Schule hat ein hervorragendes Konzept der Berufsvorbereitung entwickelt: Betriebspraktika, der

Werkstatttag in Klasse 9 und 10, Ausbildungskurse und der systematisch aufgebaute Arbeitslehreunterricht sind wesentliche Bestandteile des Schulcurriculums. Diese praktischen Kurse sind keine Trockenübungen am Schwimmbadrand: Der schuleigene Wäsche-und Bügeldienst arbeitet auch für Lehrer! 
Im Berufsberatungsbüro der Schule finden individuelle Schülergespräche zur Berufsorientierung und gezielte Bewerbungshilfen statt. Die Schüler haben hier die Möglichkeit, eigenständig ihre Bewerbungen zu erstellen und versandfertig zu machen.

Die Jury hat besonders die familiäre Atmosphäre in der Schule und die gegenseitige Wertschätzung der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, des Kollegiums und der Schulleitung hervorgehoben. Die Offene Schule Waldau zeichnet besonders aus, dass jedes Kind der Klasse fünf von den beiden
Klassenlehrern zu Hause besucht wird, um die Familien kennen zu lernen und für sie die Schule persönlich zu öffnen. Bereits bei der Schulanmeldung müssen sich die Eltern schriftlich mit dem Konzept der Schule einverstanden erklären. 
Elternarbeit ist ein wichtiger Baustein im Schulprogramm. Halbjährlich werden Gespräche zwischen den Schülern, ihren Eltern und den Lehrern geführt. Anschließend halten die Schüler ihre gemeinsam formulierten Zielvereinbarungen in einem Ordner fest, der bis zum Ende der Schulzeit fortgeschrieben wird.

Jeweils zwei Schuljahrgänge haben ihre Klassenzimmer auf gemeinsamen Fluren und werden von einem Lehrerteam betreut. In ihren Klassenräumen müssen die Schülerinnen und Schüler selbstständig für Ordnung sorgen und sind für die Reinigung zuständig.

Auch die aktive und rege Schülervertretung, ein wöchentlich wechselnder Mensadienst oder die eigenverantwortliche Betreuung des Schülerbistros und des Schulgartens zeigen, in welch hohem Maße die Schüler Verantwortung zu übernehmen gelernt haben. Die Schule legt großen Wert darauf, dabei die individuelle Persönlichkeit jedes Schülers mit aufzubauen und zu stärken. Methodenkompetenzen und Schlüsselqualifikationen erreichen die Schüler in großem Umfang durch das im Schulprogramm verankerte „offene Lernen", die Integrationsklassen, den wöchentlich stattfindenden Klassenrat und durch das Prinzip des ökologischen Handelns.

Es ist für die Offene Schule Waldau selbstverständlich, ihre Arbeit regelmäßig zu überprüfen. Dabei werden die zahlreichen Kooperationspartner in die Evaluation einbezogen.

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler der Offenen Schule Waldau – im Namen aller Partner von „Starke Schule" gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zum 1. Landespreis in Hessen!

Die Laudatio hielt Frau Marlehn Thieme, Deutsche Bank Stiftung

Zur Presseerklärung des HKM

Schuljahr 2018/2019

5. bis 14. Februar 2018

 weblink_icon weitere Infos

Küchendienst 6b
Mo., 19. Feb. - Fr., 23. Feb.
Frei für Beratungsgespräche
Mi., 21. Feb., 15:00 Uhr
Küchendienst 10e
Mo., 26. Feb. - Fr., 2. Mär.
Fachkonferenz Sprachen
Mi., 28. Feb., 15:00 Uhr - 17:00 Uhr