Gütesiegel zur Berufs- und Studienorientierung für die OSW

In einem feierlichen Rahmen erhielten wir am 12.09.2012, wie auch 30 weitere Schulen das Gütesiegel zur Berufs- und Studienorientierung. Überreicht wurde diese Auszeichnung von Staatssekretär Prof. Dr. Alexander Lorz vom Hessischen Kultusministerium. Weitere Verleihungsträger waren Herr Bernd Ehinger - Präsident der Hessischen Handwerkskammern, Herr Steffen Saebisch – Staatssekretär Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.

 gsbso-1_550 gsbso-2_550Fotos: Franz Ewert, Lahnau

Mit diesem Gütesiegel werden Schulen ausgezeichnet, die über ein herausragendes Konzept zur Berufs- und Studienorientierung  verfügen und dieses im Schulalltag fächerübergreifend umsetzen.

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Vorausgegangen war die Bewerbung (Selbsteinschätzungsbogen) um dieses Siegel im Dezember 2011. Im Januar 2012 erhielten wir die Zulassung zum Audit. Die erste Hürde war geschafft! Viel Arbeit lag vor uns, um alle benötigten Unterlagen, auch fächerübergreifende Konzepte bzw. Unterrichtsinhalte zu sammeln, zu sichten und nach Schwerpunkten zu sortieren. Für die Bereitstellung von diversen Unterlagen danken wir im Besonderen Christina Wachs, Lilo Schwabe, Hartmut Skrzipek, Kirsten Stinski, Conny Scholtes, Nils Gallenkamp, Annette Edinger-Aweh, Iris Matthies, Susanne Steckbeck und Pascale Dreher.

Das Audit fand am 18.04.2012 bei uns in der OSW statt. Unsere  Jury-Mitglieder waren Frau Gerland-Dölle (Agentur für Arbeit, Kassel), Frau Gier (Hessisches Kultusministerium), Herr Ruß (IHK-Projektleiter, Kassel) und Herr Stauzebach (BfZ  Logistik –Art GmbH, Bildungsförderzentrum, Kassel). Nach der Begrüßung und einer kurzen Einsicht in die „Aktenberge“  vielfältigen Dokumentationen und Fotos, gab es einen Schulrundgang bei dem nicht nur die Räumlichkeiten sondern auch das Schulkonzept der OSW vorgestellt wurde. 

Hiernach wurden zwei Gesprächsrunden mit SchülerInnen aus dem Jahrgang 8 und 9 und 10 durchgeführt. Die SchülerInnen wurden zur allgemeinen und speziellen Vorbereitung auf Beruf und Studium befragt. An diesen Gesprächen durften wir leider nicht teilnehmen.

Ebenso waren wir „außen vor“ als die Eltern (Elternbeiräte: Frau Ehmer, und die externen Teilnehmer (Frau Bunk-Auerwald von der Bildungszentrum GmbH, Frau Fischmann von SMA, Herr Brauckhage  und Herr Huerkamp von Mercedes Benz und Frau Klute-Biese von der Agentur für Arbeit) auf diverse Fragen unseres Konzeptes und ihrer Erfahrungen antworteten.

Die vorangegangene Befragungsrunde der LehrerInnen zeigte eine über die Jahrgänge hinweg gute inhaltliche Organisation der berufs- und studienorientierten Schwerpunkte. Deutlich stellten die TeilnehmerInnen in dieser Runde (Frau Schwabe, Frau Wachs, Frau Edinger-Aweh, Herr Skrzipek, Frau Scholtes ) die fächerübergreifende Implementierung dar.

Uns wurde ein vorbildliches Konzept und eine hohe Qualität zur Berufs- und Studienorientierung seitens der Auditmitglieder bescheinigt.

 

Besonders gewürdigt wurden:

  • die optimale Umsetzung der fächerübergreifenden Berufs- und Studienorientierung durch Implementierung des Teammodells
  • die Berufs- und Studienorientierung ist eine gemeinsame Veranstaltung der gesamten Schule
  • die Persönlichkeit der Schülerin/des Schülers steht im Mittelpunkt allen pädagogischen Wirkens
  • die verpflichtenden Durchführung eines Sozialpraktikums
  • die Schülersimulationsfirmen (Bistro, Mensawäsche, Näh- und Bügelservice)
  • die halbjährlichen Beratungsgespräche mit allen Eltern und SuS

Drei Arbeitsfelder wurden uns für die Rezertifizierung in den nächsten drei Jahren aufgetragen:

  1. Gender (Orientierung von Mädchen und Jungen in eher „untypischen Berufsbereichen“)
  2. MINT (Orientierung in mathematische, informatische, naturwissenschaftliche und technische Berufe/Berufsbereiche)
  3. Stärkere Einbindung der Gymnasial-SchülerInnenn in die Berufs- und Studienorientierung.

Heike Wulst-Everding