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Liebe Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer,

Eltern und Freunde der OSW!


Im Rahmen einer Unterrichtseinheit haben wir, die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses 9e/f, Kritiken zum Film „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ verfasst. Dabei sind lustige und kritische Texte entstanden, von denen wir eine kleine Auswahl veröffentlichen wollen.

Viel Spaß beim Lesen!


Der Grundkurs 9e/f, Februar 2010



Die Bücher sind besser!

Von Demre Yildiz


„Twilight“ ist im Jahr 2008 in der USA von der Regisseurin Catherine Hardwicke gedreht worden. Stephanie Meyer schrieb die Biss-Reihe und „Bis(s) zum Morgengrauen“ war ihr erster Teil, der als Film erschien. Die Freigabe ist ab 12 Jahren.

Bella Swan ist ein Mädchen aus Phoenix. Ihre Mutter hat sich von ihrem Vater getrennt und heiratet Phil. Bella beschließt zu ihrem Vater nach Forks zu ziehen. Auf der neuen Schule lernt sie Jessica, Mike und Angela kennen. Und Edward Cullen. Edward ist ein merkwürdiger Junge, der sich Bella gegenüber feindselig benimmt.

Durch ein Buch über Legenden und durch eine Recherche im Internet entdeckt Bella das Geheimnis von Edward. Er ist ein Vampir, der trotz seines Blutdurstes auf Menschen nur Tierblut trinkt. Obwohl Bella Angst vor Edward habe sollte, fühlte sie sich zu ihm hingezogen und beide verlieben sich ineinander.

Als Bella die Familie Cullen kennenlernt, nehmen diese sie mit auf ein Baseballspiel. Anfangs haben alle Spaß bis andere Vampire auftauchen, die Menschenblut trinken. James ein Tracker, ist verrückt nach Jagdspielen und beginnt, als er Bellas Blut riecht, eine tödliche Jagd auf sie.

Bella haut ab, während die restlichen Cullens James jagen. Durch einen Hinterhalt gelangt Bella in James Hände, der sie in Phoenix in einem Ballettstudio töten will.

„Twilight- Bis(s) zum Morgengrauen“ oder eher gesagt „Bis(s) zum Erbrechen“. Ein Film, der angeblich viele Herzen höher schlagen lässt. Aber mein Herz lässt es nicht höher schlagen. Es ist eine Schande, Bücher, die so gut sind, durch den Film so in den Dreck zu ziehen.

„Twilight“ ist wahrscheinlich weltberühmt, für die meisten stimmt einfach alles in dem Film. Von den meiner Meinung nach schlechten Actionszenen, bis hin zum Moment, in dem Edward Bella küssen will. Das ist richtig blöd, wenn man weiß, dass man die Geliebte verletzen könnte, dann küsst man sie nicht.

Also, ich frage euch: „Ist der Film so gut wie alle hysterisch, kreischenden Mädchen meinen?“

Jetzt kommen wir erst mal zu den Schauspielern. Die müssen nämlich passen, denn sonst ist der Film schon total schlecht. Zuerst Bella- im Buch ein stilles, schüchternes, liebevolles Mädchen- wird im Film von Kirsten Stewart gespielt, eine gefühlskalte, schnuteziehende Darstellerin. Muss das sein? Wenn man das Buch schon verfilmt, dann sollte man wenigstens den Anstand haben, eine Bella zu finden, bei der das Lächeln nicht so gezwungen aussieht.

Ach und da ist der „ach-so-perfekte Edward“, der wahrscheinlich alles kann, außer Bella mal lange und wild zu küssen. Im Film wird er von Robert Pattinson gespielt, der ganz bestimmt nicht aussieht wie ein sexy Vampir. Die Vorstellung, das Stephanie Meyer sich Edward so vorgestellt hat, erscheint mir äußerst unwahrscheinlich. Edward ist im Buch bestimmt kein trauriger, in Depressionen gesunkener Robert Pattinson. Er sollte wenigstens mal versuchen, die Mundwinkel nach oben zu ziehen. Denn im Buch hat er eher ein Dauergrinsen, was meiner Meinung nach ziemlich süß ist. Also, was ich festgestellt habe ist, dass die Schauspieler sich eine geeignetere Rolle suchen sollten. Kirsten sieht beim Photoshooting hübsch aus, sie ist aber nicht meine Vorstellung von Bella. Der Rest der Cullens, Alice, Esme, Jasper, Carlisle, Rosalie und Emmet, sind genau richtig, aber der Rest leider nicht. Ehrlich gesagt finde ich Carlisle sogar hübscher als Edward im Film. Alice, die Ähnlichkeiten mit einer Elfe hat, ist wahrscheinlich die Einzige, bei der sich der Raum aufhellt, wenn sie da ist.

Aber vergessen wir nicht Jacob, der zwar im ersten Teil eher aussieht wie ein Neandertaler, aber ein Blick hat, bei dem die Knie weich werden. Aber vielleicht geht er noch zum Friseur. Dann sieht er bestimmt ziemlich heiß aus. Okay, genug geschwärmt.

Kommen wir noch mal auf Edward (Robert Pattinson) zurück, der sich gegen Ende des Films wie ein Geisteskranker aufführt. Als er Bella im Ballettstudio retten muss, hat er die Wahl, soll Bella sterben, oder eine Untote werden? Da kam dieser Satz von ihm, den ich nie vergessen werde: „Carlisle, welche Wahl habe ich?“ Also bitte! Das ist so lächerlich, dass ich vor Lachen fast umgefallen wäre. Nicht mal ein gestörter Vampir würde so reden. Oder wollte die Regisseurin ein wenig Dramatik reinbringen?

Die Bücher, die ich öfter gelesen habe, waren gegen den Film eine Hauptattraktion. Ich würde niemanden den Film empfehlen. Also, „Twilight“ ist nichts weiteres als ein überhebliche, überbewertete unrealistische Vampirschnulze. Moonlight ist dagegen viel glaubwürdiger und die Teletubbies, die ich bevorzuge, waren zum Glück auch nicht lange ein Hit.




Die Milka-Kuh

Von Falk Schmidt


Die Schülerin Bella zieht zu ihrem Vater nach Forks und geht dort zur Schule. Auf der Schule lernt sie Edward Cullen kennen und verliebt sich in ihn. Edward möchte gerne auf Distanz bleiben, weil er fürchtet sich in sie zu verlieben. Nachdem er ihr das Leben gerettet hat, wird sie stutzig wie er das gemacht hat. Nach einer Recherche findet sie heraus, dass er ein Vampir ist.

Bei einem Baseballspiel von Edwards Familie, wo Bella auch da ist, nimmt ein feindlicher Vampir namens James Bellas Spur auf und möchte ihr Blut haben. James lockt sie in ihre alte Ballettschule und schafft es dort Bella zu beißen.

Der Film einer ach-so-großen Liebe, dessen Geschichte ebenso unrealistisch ist wie das Bild der lila Milka-Kuh. Eine langeweilige, heile Welt wird sowohl in dem Film als auch in der besagten Werbung dargestellt. Gemeinsamkeiten mit unserer Kuh sind durchaus vorhanden, nämlich das monotone, idyllische und perfekte Bild, das bei der Kuh durch die sonnenbeschienene Alm mit der einzelnen Kuh, die genug zu essen hat bis ans Ende aller Tage, erweckt wird. Dennoch bietet dieser Film ein paar positive Aspekte denn zum Beispiel kann man, wenn man sich darauf einlässt, sehr gut in die fiktive Welt des Films eintauchen und sehr schön mitfiebern. Nichts desto trotz kann ich mich nicht gut auf den Film einlassen, da es so gar nicht meine Welt ist. Fantasy gerne, aber keine übertriebene Romantik. Welcher Vampir ist schon so komisch und möchte keine Beziehung, nur weil er jemanden beißen könnte und handelt so gegen seine Natur?